
MARGARETHE SCHELL
geb. 1672 in Zug – gest. 1740 ebenda
Margarethe Schell ist, Anfang des 18. Jahrhunderts eine «eigenwillige» Lehrerin sowie
ein «Stadtoriginal» und gilt als Vorbild für die zugerische Fasnachtsfigur «Greth Schell».
Die Legende erzählt, dass sie zu später Stunde ihren weinseligen Mann in den
Wirtshäusern abholt und in einer «Chrätze» (Rückentragkorb) nach Hause schleppt – begleitet von den «Lölis», den nicht minder angeheiterten Saufkumpanen. Der Fasnachtsfigur Greth Schell ist in der Unter Altstadt ein gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichteter Brunnen gewidmet. Die Figur auf dem Brunnen wurde durch die Zunft der Schreiner, Drechsler und Küfer der Stadt Zug gestiftet.
Künstler: Rolf Brem
Material: Bronze auf einem Brunnen um 1900
Datierung: 1977
Ort: Unter Altstadt 29 in Zug ZG

