
LISELOTTE HERRMANN
geb. 23.06.1909 in Berlin – hingerichtet am 20.06.1938 in Berlin-Plötzensee
Liselotte Herrmann war eine kommunistische Widerstandskämpferin während der Zeit des Nationalsozialismus. Sie studierte ab 1929 an der TH Stuttgart und wechselte 1931 an die Universität Berlin. Am 1.November 1931 wurde sie Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Seit 1933 arbeitete Liselotte Herrmann im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Am 15. Mai 1934 wurde der Sohn Walter geboren. Seit September 1934 lebte Lilo Herrmann wieder in Stuttgart. Die junge Mutter war die erste von den Nazis hingerichtete Widerstandskämpferin.
Die Skulptur „Mutter und Kind“ ist Liselotte Herrmann und ihrem 1934 geborenen Sohn Walter gewidmet.
Künstlerin: Sabina Grzimek
Material: Bronze
Aufstellung: 1984
Ort : Freiaplatz, Rüdigerstrasse

