
ELISABETH VON SACHSEN-MEININGEN
geb. 03.12.1681 in Meiningen – gest. 24.12.1766 in Bad Gandersheim
Die geborene Prinzessin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen war von 1713 – 1766 Äbtissin des Kaiserlich freien weltlichen Reichsstifts Gandersheim.
Sie war umfangreich gebildet und verfügte über reiche finanzielle Güter und einen großen Hofstaat. Nachdem sie alle Heiratsangebote ausgeschlagen hatte, wurde sie mit 32 Jahren Äbtissin des Gandersheimer Stifts. In ihrer 50jährigen Amtszeit brachte sie als bedeutendste nachreformerische Äbtissin das Stift zur Blüte. Der Elisabethbrunnen wurde 1748 der Äbtissin Elisabeth von Sachsen-Meiningen von ihrem Oberhofmeister Anton Kroll von Freyen gestiftet. Der Wohltätigkeit der Äbtissin wurde hiermit ein Denkmal gesetzt. Der Brunnen zeigt, wie die Äbtissin einem Bettler Brot reicht (das sog. Rosenwunder).
Künstler: Johann Caspar Käse
Material: Stein
Datierung: 1748, renoviert 1878
Ort: Südseite der Abtei
