WILHELMINE SIEFKES

geb. 04.01.1890 in Leer – gest. 28.08.1984 in Leer

Die Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes thematisierte in ihren Werken häufig die drängendsten Probleme von Kindern und Jugendlichen. Sie schrieb vornehmlich in plattdeutscher Sprache. Ihre bekannteste Romanfigur ist der „Keerlke“. Wilhelmine Siefkes arbeitete zunächst als Lehrerin. Ab 1928 Jahren war sie für die Sozialdemokraten im Stadtrat von Leer aktiv und betätigte sich journalistisch.  Nach dem Berufs- und Schreibverbot durch die Nationalsozialisten schrieb sie unter dem Pseudonym Wilmke Anners weiter.

Das Denkmal stellt die Figur von „Keerlke“ dar, die Titelfigur aus dem gleichnamigen plattdeutschen Roman. Eine verkleinerte Form der Skulptur aus Ton wird seit 1993 jährlich als „Keerlke-Preis“ vergeben.

Künstler: Christian Eisbein
Material: Bronze
Datierung: 1985
Ort: Hof des Rathauses in Leer